home | kontakt | sitemap
ÜBER DIE DMKG | PATIENTEN | MEDIZINER | THERAPIE-EMPFEHLUNGEN | LINKS & ADRESSEN | ARCHIV | SUCHEN
 

seltene kopfschmerzen

Rationale:
Die Mitglieder des DMKG-Netzwerkes behandeln an universitären und außeruniversitären Spezialambulanzen sowie Spezialpraxen Patienten mit seltenen Kopf- und Gesichtsschmerzen. Viele dieser Erkrankungen sind so selten, dass selbst in größeren Zentren in Deutschland die Anzahl an Patienten nicht für eine aussagekräftige Studie ausreicht. Daneben kranken multizentrische Studien daran, dass vor Studienplanung nicht feststeht, ob überhaupt eine kritische Anzahl an Patienten deutschlandweit bekannt ist und wo diese Patienten behandelt werden.
Ein wesentlicher Vorteil des DMKG-Netzwerkes liegt in der deutschlandweiten Vernetzung von spezialisierten Zentren, die damit in einzigartiger Weise die Möglichkeit bieten, solche Patienten mit seltenen Kopfschmerzerkrankungen zu rekrutieren.

Kooperationsprinzip:
Vorgesehen ist, dass alle teilnehmenden Zentren Informationen über Patienten mit seltenen Kopfschmerzerkrankungen pseudonymisiert (Zentrumsname plus fortlaufende Nummer, z.B. HAM_001) an die zentrale Datenbank melden. Diese Meldung enthält neben der Zentrenkodierung und dem Pseudonym des Patienten das Alter sowie die Kopfschmerzerkrankung (ggf. weitere Kopfschmerzen) nach IHS klassifiziert. Daneben besteht die Möglichkeit, ausgefallene und seltene Beobachtungen zu melden, die allein nicht publizierbar sind.
Wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Einverständniserklärung der Patienten, die im behandelnden Zentrum eingeholt wird. Nur Zentren, die Patienten an diese Datenbank melden, können für eigenen Studien auch Informationen abrufen. Das Konzept wurde vom Hamburger Datenschutzbeauftragten geprüft und der Hamburger Ethikkommission vorgelegt.

Vor Herausgabe von Informationen (Pseudonym eines Patienten mit entsprechendem Kopfschmerz) ist die Vorlage eines lokalen Ethikvotums nötig. Ein zentrales Votum für den Aufbau der Datenbank wird bei der Ethikkommission in Hamburg eingeholt.
Bei Interesse an der Rekrutierung der Patienten wird Kontakt mit dem behandelnden Zentrum aufgenommen. Das angefragte Zentrum entscheidet für jede Studie individuell, ob es teilnehmen kann und Kontakt zu den entsprechenden Patienten aufnimmt. Um eine nachvollziehbare Pseudonymisierung zu ermöglichen, werden den Zentren entsprechende Ordner zur Verfügung gestellt. Einmalig in multizentrische Studien eingeschlossene Patienten werden für weitere Studien stets über die ursprünglich behandelnden Zentren und nicht direkt kontaktiert.

Für die kooperierenden Zentren entsteht nur wenig Arbeit: nach kurzer Aufklärung und Einholen des Einverständnisses wird ein Pseudonym vergeben und ein kurzer Fragebogen ausgefüllt, der an die Datenbank nach Hamburg gesendet wird.

Koordination:
Dr. Tim Jürgens, UKE Hamburg, t.juergens@uke.de
Dr. Christoph Schankin, LMU München, christoph.schankin@med.uni-muenchen.de
Dr. Charly Gaul, Westdeutsches Kopfschmerzzentrum, Uniklinikum Essen, charly.gaul@gmx.net

Kontakt:
rare.headaches@uke.de

Informationsmaterial:

» Download PDF Fragebogen Rare Headaches

» Download PDF Zusammenfassung Liste Seltener Kopfschmerzen

 

 

 

printer friendly druckversion | nach oben