Aktuelles

Ausschreibung

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums hat sich die MigräneLiga e.V. Deutschland zum Ziel gesetzt, die Situation Migräne Erkrankter - insbesondere an chronischer Migräne - zu verbessern und schon vorhandene Beispiele zu würdigen und bekannter zu machen.

Deshalb lobt die MigräneLiga e.V. Deutschland den Dr.-Joachim-Brand-Preis für Projekte aus, die mit innovativen Ideen/Ansätzen den Zugang zur Versorgung von Betroffenen mit Migräne und chronischer Migräne verbessern und somit die Lebensqualität dieser Patienten langfristig erhöhen können. Das prämierte Projekt sollte so gestaltet sein, dass es auch auf andere Praxen/Kliniken einfach übertragbar ist.

Der Preis wird im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung der MigräneLiga im April 2018 ausgelobt. Die Einreichung der Projekte ist bis zum 30. 06. 2018 möglich. Der Gewinner wird von einer unabhängigen Jury aus Mitgliedern der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und der MigräneLiga e.V. Deutschland unter Hinzuziehung eines Vertreters einer Universität ausgewählt werden und dann im Rahmen des Schmerz-kongresses im September 2018 offiziell bekannt gegeben und veröffentlicht werden. Der Preis soll 2018 erstmalig mit 5.000 Euro dotiert und dann alle 2 Jahre neu ausgeschrieben werden. 2018 wird der Preis finanziell durch die Novartis Pharma GmbH unterstützt. No-vartis Pharma GmbH hat keinen Einfluss auf die Auswahl des Preisträgers und ist nicht in der Jury vertreten.

Voraussetzungen für die Einreichung eines Projektes

Innovative Projekte, die sich in der Phase der Etablierung befinden oder die bereits umgesetzt wurden.

Die Einreichungen müssen inhaltlich folgende Kriterien abdecken:

1. die regionalen Besonderheiten/Probleme in der Versorgung der Migräne- vor allem der chronischen Migränepatienten und den Lösungsansatz skizieren (Ausgangssituation, Projekt)

2. für das konkrete Projekt die Planung, Umsetzung, Kosten- und Zeitrahmen in einer Übersicht darstellen sowie der bisherige Status des Projekts und Erfolge darstellen (z.B. Verbesserung für die chronischen Migränepatienten

3. kurze Darstellung der Übertragbarkeit des Projekte

4. weitere Anforderungen an die Bewerber für den Preis: Daten zu(r) Person(en), Ort des Projektes (Praxis, etc…) Erreichbarkeit

Für die Teilnahme ist eine schriftliche Bewerbung erforderlich. In der Bewerbung soll die Ausgangssituation sowie die erreichte Verbesserung für die Betroffenen mit Migräne bzw. chronischer Migräne, dargestellt werden. Ebenso sollen die Ideen und Maßnahmen, die dazu beigetragen haben, aufgeführt werden.

Mit der Bewerbung erklärt sich der Einreicher einverstanden, dass im Rahmen der Berichterstattung bei der Vergabe des Dr.-Joachim-Brand-Preises im Falle einer Preisträgerschaft über das Projekt und die Ergebnisse in der Öffentlichkeit (Homepage, Presse, Medien der MigräneLiga und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft berichtet wird. Die Bewerbungsunterlagen sind per Post zu senden an:

MigräneLiga e.V. Deutschland
Bundesgeschäftsstelle
Präsidentin Lucia Gnant
Kurpfalz-Centrum 10
Römerstraße 2 - 4
69181 Leimen

Für die Einhaltung der Bewerbungsfirst gilt der Poststempel.

Zusätzliche Dokumente/Anlagen können als Materialien zur Dokumentation und Visualisierung (max. Format DIN A4) der Bewerbung beigelegt werden. Die Anlagen unterstützen die Jury bei der Beurteilung. Das Copyright verbleibt bei den Bewerbern.

Bewertung

Eine Jury aus Kopfschmerzexperten und Patientenvertretern prüft und bewertet die eingereichten Projekte. Jedes Jurymitglied hat eine Stimme. Die Bewerbung, die die meisten Stimmen der Jury erhält, bekommt die Auszeichnung des Dr.-Joachim-Brand-Preises. Die Entscheidungen der Jury sind juristisch nicht anfechtbar. Sie erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges.

Die Jury behält sich vor, evtl. mehrere Preisträger auszuzeichnen und dabei das Preisgeld zu splitten. Die Jury setzt sich aus den folgenden Experten zusammen:

  • der Vorstand der MigräneLiga e.V. Deutschland entsendet ein Mitglied
  • der Vorstand der DMKG entsendet ein Mitglied
  • die MigräneLiga und die DMKG berufen im Einvernehmen ein Mitglied einer Universität als wissenschaftlichen Beirat

Die Jury orientiert sich an den folgenden Bewertungskriterien:

Bewertungskriterien für die Preisvergabe: 

  • Erreichte Verbesserung / Erreichtes Ziel (Zugang zu Versorgung von Menschen mit Migräne und chronischer Migräne),
  • Verbesserung der Lebensqualität der Migränebetroffenen
  • Originalität und Kreativität der Umsetzung
  • Nachhaltigkeit der Verbesserung
  • Übertragbarkeit auf andere Praxen/Institutionen ist wünschenswert.

Auszeichnung

Der Preis wird in Form eines nicht zweckgebundenen Preisgeldes in Höhe von 5.000 Euro übergeben. Der ausgezeichnete Preisträger erhält eine Urkunde. Der Preisträger wird frühzeitig in Kenntnis gesetzt. Die öffentliche Preisübergabe findet im Herbst während des Schmerzkongresses 2018 statt. Bildmaterial sowie Bericht über den Preisträger, die Veranstaltung und das prämierte Projekt werden im Anschluss auf der Website der Migräne-Liga veröffentlicht. Diese Informationen werden auch an die Presse weitergeleitet werden.

Dr. med. Joachim Brand

Dr. Joachim Brand wurde 1920 in Berlin geboren, er war Sanitäter im 2. Weltkrieg. Nach dem Krieg studierte er in Hamburg Medizin. Gründete eine Familie.

In Bad Homburg miete er 1961 ein Sanatorium, befasste sich zum ersten Mal auch mit Migränepatienten und wendete auch naturheilkundliche Verfahren an.

Von der LVA Hessen erwarb er 1976 ein Haus in Königstein und gründet zunächst eine Privatklinik für Migränebetroffene, später wurde das Haus für alle Kassen zugelassen.

Dr. Joachim Brand war früh schon in der DMKG aktiv. In der Klinik werden die Patienten vor allem über die Krankheit aufgeklärt und ganzheitlich behandelt.

Maßgeblich war Dr. Joachim Brand bei der ersten klinischen Studie zum Einsatz von Sumatriptan im Migräneanfall beteiligt, diese Studienergebnisse konnte er gemeinsam mit A. Doenicke und VL. Perrin im Lancet 1988 publizieren.

Nach seinem Tod 1992 wurde die Klinik von seinen Söhnen Dres. Jan und Ronald Brand in Königstein weitergeführt. Es ist sein Verdienst, dass über die Erkrankung Migräne ernsthaft gesprochen wurde, dass sie in seinem Haus behandelt wurde und die Betroffenen eine Perspektive für die Behandlung bekamen. Darum soll es auch in der Zukunft gehen.

Datenschutz 

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